Hashimoto Schub: 5 Tipps wie Sie ihn besser erkennen und was Sie tun können

Hashimoto Schub: Die Hashimoto-Krankheit ist eine Erkrankung, die die Schilddrüse betrifft. Sie kann durch viele Faktoren, einschließlich Stress und Infektionen, verursacht werden. In einigen Fällen kann es bei Menschen mit Morbus Hashimoto zu einem Rückfall kommen, der eine Reihe von Symptomen wie Gliederschmerzen, Übelkeit und Halsschmerzen verursachen kann. Wenn bei Ihnen diese oder andere Symptome eines Hashimoto-Schubs auftreten, ist es wichtig, dass Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. In diesem Artikel werden wir die Anzeichen eines Hashimoto-Schubs besprechen und was Sie dagegen tun können.

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Es beschäftigt sich insbesondere mit den Fragen:

Was bedeuten die Blutwerte fT3, fT4, TSH und TP Antikörper?

Wie sollte ich mich ernähren?

Wie kann ich meine Heilung sonst unterstützen?


Was ist ein Hashimoto Schub?

Hashimoto Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung. Das heisst, der Körper greift die eigene Schilddrüse an.

Autoimmunerkrankungen verlaufen für die Betroffenen in Schüben. Auch die Hashimoto Krankheit verläuft grundsätzlich schubweise.

Ein Hashimoto Schub ist also eine Verschlimmerung der Symptome, die bei Menschen mit der Hashimoto-Krankheit auftreten kann.

Hashimoto Schub erkennen: Was sind die Anzeichen / Symptome?

hashimoto symptome
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Ein Hashimoto Schub ist, wie wir weiter oben bereits erläutert haben, eine vorübergehende Verschlimmerung der Symptome der Autoimmunerkrankung.

Die Symptome eines Schubes können dabei vielfältig sein und unterscheiden sich oftmals von Betroffenem zu Betroffenem.

Wie im gesamten Krankheitsverlauf der Hashimoto Erkrankung, kann es auch während eines Hashimoto Schubes auch zu Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion kommen. Denn die Schilddrüse produziert die Hormone auf Vorrat. Diese Hormone werden dann freigegeben, sobald die Zerstörung der Schilddrüse fortgesetzt wird.

Hier finden Sie meinen Beitrag zu den Hashimoto Symptomen.

Zu den Anzeichen eines Hashimoto Schubes gehören:

  • Druck- oder Kloßgefühl im Hals (vergrößerte Schilddrüse),
  • Halsschmerzen,
  • ziehende Schmerzen und gerötete sowie warme Haut um die Schilddrüse,
  • Gefühl eines “heißen Kopfes”,
  • Muskel- und Gliederschmerzen,
  • Erschöpfungszustand,
  • Schwellungen um die Augen,
  • trockene Haut,
  • Haarausfall,
  • Übelkeit und
  • heisere Stimme.

In welchen Phasen verläuft ein Hashimoto Schub?

Phase 1: Stressoren häufen sich

Die erste Phase ist durch die Anhäufung von Stressoren gekennzeichnet. Diese können physisch oder psychisch sein.

Infektionen

Infektionen können eine Rolle bei der Entwicklung der Hashimoto-Krankheit spielen. Das liegt daran, dass Infektionen Entzündungen im Körper auslösen. Die Schilddrüse reagiert besonders empfindlich auf diese Entzündungsreaktion.

Schlafmangel

Schlafmangel kann ebenfalls zu einem erhöhten Risiko für die Entwicklung der Hashimoto-Krankheit führen. Dies liegt daran, dass Schlafmangel zu einem geschwächten Immunsystem führen kann.

Unausgewogene Ernährung

Eine unausgewogene Ernährung kann ebenfalls einen Hashimoto Schub begünstigen. Das liegt daran, dass eine ungesunde Ernährung zu Entzündungen im Körper führen kann.

psychische Ursachen

Auch psychische Ursachen können zu einem Hashimoto-Schub führen. Das liegt daran, dass Stress Entzündungen im Körper auslösen kann.

Phase zwei: Die Autoimmunreaktion wird ausgelöst

In der zweiten Phase reagiert das Immunsystem auf diese angesammelten Stressoren. Dies geschieht oft, ohne dass der Betroffene etwas davon merkt.

Phase drei: Die Symptome treten auf

Die dritte Phase ist durch das Auftreten von Symptomen gekennzeichnet. Diese können von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein und von leicht bis schwer reichen.

Phase 4: Das System beruhigt sich (vorerst)

Die vierte Phase ist durch eine vorübergehende Verbesserung der Symptome gekennzeichnet.

Hashimoto Schub wie oft: Wie häufig ist mit einem Schub bei Hashimoto zu rechnen?

Die Häufigkeit von Schüben der Hashimoto-Krankheit variiert von Mensch zu Mensch.

Während manche Menschen während der Krankheit im gesamten Leben nur sehr wenige Schübe bewusst wahrnehmen, haben andere Menschen sehr häufig einen Hashimoto Schub.

Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Konstitutionen der Menschen und zum anderen an den unterschiedlichen Lebensweisen.

Denn Betroffene stellen immer wieder fest, dass sie einen Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität ihrer Hashimoto Schübe nehmen können, indem sie ihre Ernährung und Lebensweise anpassen.

Eine gute Ernährung und Lebensweise können nach meiner eigenen Erfahrung das Auftreten von Hashimoto Schüben reduzieren.

Wie lange dauert ein Hashimoto Schub?

Auch die Dauer eines Hashimoto-Anfalls kann von Person zu Person variieren.

Im Allgemeinen lässt sich jedoch sagen, dass ein Hashimoto-Schub in der Regel mehrere Wochen andauert.

Hashimoto-Schübe erreichen oft nach etwa zwei Wochen ihren Höhepunkt und danach bessern sich die Symptome allmählich wieder.

Bei manchen Menschen treten die Schübe zu bestimmten Zeiten auf: etwa bei Frauen direkt vor der Periode oder bei anderen Menschen am Abend wenn der Cortisolspiegel sinkt.

Hashimoto Schub was tun: Was kann ich dagegen tun?

Wenn Sie einen Hashimoto-Schub erleben, ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren und einige Tipps beherzigen.

Denn wenn Sie sich an einige Vorschläge halten, kann das unter Umständen Ihre Hashimoto Schub Symptome lindern.

Die folgenden Tipps können Ihnen während eines Hashimoto-Anfalls helfen:


Schlafen Sie ausreichend

Schlaf ist sehr wichtig für den Körper, damit er sich regenerieren und heilen kann.

Daher ist es wichtig, dass Sie während eines Hashimoto-Schubes ausreichend schlafen

Reduzieren Sie Stress

Wie wir bereits wissen, kann Stress einen Hashimoto-Schub auslösen.

Daher ist es wichtig, dass Sie Wege finden, Ihren Stresspegel während eines Hashimoto-Schubs zu reduzieren.

Das kann zum Beispiel durch Entspannungsübungen wie Yoga oder Meditation geschehen, oder indem Sie mit jemandem über Ihre Probleme sprechen

Hashimoto Ernährung
Hashimoto Ernährung

Ernähren Sie sich gesund

Eine nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung ist immer wichtig, aber besonders während eines Hashimoto-Schubs.

Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Gemüse und Obst sowie gesunde Fette und Proteine essen.

Achten Sie auch darauf, dass Sie genügend Wasser trinken.

Hier kommen Sie zu meinem Beitrag über Hashimoto Ernährung.

Sport treiben

Moderater Sport kann helfen, Stress abzubauen und Ihre allgemeine Gesundheit zu verbessern.

Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich nicht übertreiben Sie es nicht, denn das kann Ihren ohnehin schon erschöpften Körper weiter belasten

Holen Sie sich Hilfe bei einem Arzt oder Heilpraktiker

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Hashimoto-Schub allein zu bewältigen, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ihr Arzt oder Heilpraktiker kann Ihnen genauere Tipps geben, wie Sie mit Ihrem Hash umgehen können.

Was löst einen Hashimoto Schub aus?

Es gibt viele verschiedene Dinge, die ein Hashimoto-Syndrom auslösen können.

Die häufigsten Auslöser sind:

  • Stress,
  • eine Infektion oder Krankheit,
  • hormonelle Veränderungen (z.B. während des Menstruationszyklus),
  • bestimmte Medikamente (wie Jodpräparate),
  • Nahrungsmittelallergien oder -empfindlichkeiten.

Wo kann ich Hilfe bei einem Hashimoto Schub bekommen?

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Hashimoto-Schub allein zu bewältigen, sollten Sie nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Ihr Arzt oder Naturheilkundler kann Ihnen genauere Tipps geben, wie Sie Ihren Hash in den Griff bekommen.

Es gibt auch viele Online-Ressourcen und Selbsthilfegruppen, die hilfreich sein können.


Fazit Hashimoto Schub

Die Hashimoto-Krankheit ist eine chronische Autoimmunekrankung, die zu Krankheitsschüben führen kann.

Es ist wichtig, die Anzeichen und Symptome eines Hashimoto-Schubs zu erkennen und zu wissen, wie man damit umgeht.

Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Hashimoto-Schub allein zu bewältigen, sollten Sie nicht zögern, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.